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Main-Echo: Der HRV hat seine Ligen final eingeteilt und alle »Zwangsaufsteiger« gehen hoch

21. April 2023

Die vier Li­gen des Hes­si­schen Rin­ger-Ver­bands (HRV) star­ten in der Sai­son 2023 mit je­weils acht Mann­schaf­ten. Nach ei­ni­ger Über­zeu­gungs­ar­beit der Ver­bands­spit­ze in den ver­gan­ge­nen Wo­chen ge­hen ins­ge­s­amt sie­ben Teams nach­träg­lich ei­ne Klas­se hoch – man­che gern, an­de­re wi­der Wil­len. Der HRV hat seine Ligen final eingeteilt

Auslöser der komplizierten Einteilung war ein erfreuliches Wachstum bei den gemeldeten Teams gewesen. Mit Eintracht Frankfurt, dem AV Groß-Zimmern, Frisch-Auf Fulda, dem SC Großostheim II, dem SC Kleinostheim III und dem RC Erlensee sind sechs Teams dabei, die 2022 noch nicht auf die Matte gingen. Sie alle müssen in der Verbandsliga als unterster Klasse loslegen. Gleiches gilt für den RSV Elgershausen, der als Vizemeister der Landesliga den sportlich nicht erreichten, vom Verband aber nachträglich zugedachten Aufstieg in die Hessenliga verweigerte und stattdessen in die Verbandsliga zurückzog. Bis auf Zweitliga-Aufsteiger TSV Gailbach sind zudem alle Teams der HRV-Ligen von 2022 auch 2023 mit von der Partie. Abmeldungen gab es keine.

Damit musste der Verband genau 32 Teams auf vier Ligen aufteilen, witterte so die Chance auf vier Ligen à acht Mannschaften. Dies ist nun tatsächlich gelungen, war aber nur durch eine Reihe von »Zwangsaufstiegen« machbar. Vereinen wie dem Verbandsliga-Vizemeister KSV Wiesbaden, die gern aufsteigen wollten und dies nun trotz verpasster sportlicher Qualifikation doch noch dürfen, kam das zupass. Andere wie der bisherige Verbandsligist RV Haibach und die bisherigen Landesligisten TSV Gailbach II und SG Arheilgen wären hingegen gern in ihren Ligen geblieben, starten nun aber in der Landes- beziehungsweise Hessenliga.

Besonders die Arheilger – ausgerechnet der Heimatverein von HRV-Präsident Karl Rothmer – sträubten sich am längsten, ließen sich aber doch noch überzeugen und retteten das Konstrukt. Nachträglich aufgestiegen sind auch die RWG Alzenau/Kahl, der AC Eiche Hanau (beide in die Landesliga) sowie der ASV Frankfurt-Griesheim (in die Oberliga).

In der Oberliga Hessen kommt es am 16. September zu folgenden Auftaktpartien:

  • SC Kleinostheim II – KSC Niedernberg
  • KSV Rimbach II – SC Großostheim
  • ASV Schaafheim – RWG Mömbris/Königshofen
  • SV Fahrenbach – ASV Griesheim

Quelle: Main-Echo | Verfasser: Jens Dörr