RWG-Report: Ausgabe 03/2019

Unser heutiger Gegner: SV Fahrenbach

Ausgabe 03/2019

Der SV Fahrenbach belegte im Vorjahr den letzten Platz, musste allerdings nicht absteigen, da die Oberliga lediglich mit sieben Mannschaften besetzt war. Um nicht erneut ganz hinten zu landen, haben sich die Südhessen mit dem Routinier Dionysios Safaridis (KSC Niedernberg) und Max Wörtge (TV Unterdürrbach) verstärkt. Erfolgreichster Fahrenbacher Ringer war Vadim Sacultan, der alle 12 Kämpfe gewinnen konnte und dabei 33 Punkte erzielte. Auch Gheorghe Cojocori und Ion Soilita zählen zu den Spitzenringern der Oberliga. Als Abgang wurde Peter Schütz (KSV Michelstadt) vermeldet, der allerdings nur einen Sieg in der Oberliga erringen konnte.

Aktuell belegt der SV Platz fünf und hat nur einen Zähler Rückstand auf die RWG. Die „Kahlgrund Fighters“ gehen leicht favorisiert in dieses Duell. Fahrenbach präsentierte sich in den letzten Jahren allerdings immer als zäher Gegner, der unserer RWG alles abverlangte.

Siege darf man von Erik Tangel gegen Romeo Jardas, sowie von Simon Scheibein gegen Dionysios Safaridis erwarten. Favorisiert dürfte auch Florian Lamm gegen Dominik Bauer, oder Stanislav Dornhof sein, sowie unser Schwergewichtler (Euren, oder Gustafsson) gegen Alexander Schwarz, oder Manuel Cara. Siege haben die Fahrenbacher sicher in den mittleren Gewichtsklassen eingeplant. Hier wartet Schwerstarbeit auf Max Stadtmüller gegen Gheorghe Cojocori. Ali Can Cakici trifft auf Spitzenringer Vadim Sacultan. Ion Soilita ist in 66KG Freistil ein echter Siegringer.

Es musste sich schon angestrengt werden…

um gegen den KSC Niedernberg das eigentlich schon als Pflicht ausgegebene Drei-Punkte Ziel zu erreichen und in der Tabelle halbwegs auf Schlagdistanz zu bleiben. Da traf es sich gut, dass sich Simon Scheibeins Verletzung schneller als erwartet kurieren ließ und der bewährte Punktebringer pünklich wieder zur Verfügung stand. Er holte in 61kg Greco die maximalen vier Mannschaftspunkte und trug damit einen ganz entscheidenden Teil zum 18:10 Gesamterfolg über den KSC Niedernberg bei. Für die Grundsteinlegung sorgten vorher bereits Erik Tangel mit seinem schnellen Schultersieg über Fahim Akbari in 57 kg Freistil und mit seiner puren Anwesenheit auch Johan Euren für den sich an diesem Abend kein Gegner fand. Die RWG war insgesamt schon auf 12:0 davongezogen, als Cihan Besli gegen den bislang unbesiegten Mojtaba Ziaei die erwartete erste Niederlage auf RWG Seite einstecken musste. Es folgte ein Kampf wie man ihn nur alle Schaltjahre zu sehen bekommt – wobei man dann auch noch in der richtigen Halle sein muss. Die stand diesmal „Am Berg“ in Königshofen, wo sich Mike Sell und Dimitri Dobrov in 66kg Freistil einen denkwürdigen, mit sagenhaften 15:15 Wertungspunkten endenden Fight lieferten. Das bessere Ende hatte Dimitri erwischt, der beim wilden hin und her den aktiveren Part übernommen hatte, während sich Mike Sell stärker aufs zugegebenermaßen sehr geschickte Kontern verließ. Ein Mannschaftspunkt für die RWG. Zwei von der Sorte brachte Yordan Kungalov nach sechs Minuten und 7:2 Wertungen gegen Jan Gündling (96 kg Griechisch-Römisch) mit in die rote Mattenecke. Leer ging leider Florian Lamm in 71 kg Greco aus, er unterlag in knappem Kampf Ex RWGler Jens Rung mit 1:3Wertungen.Ebenfalls mit einem früheren RWG Athleten hatte es Sebastian Fersch zu tun. Er unterlag Aaron Sommer in 80 kg Freistil mit 0:9 während Ali Can Cakici (Leichtgewicht Freistil) gegenShamz Azizi knapp mit 5:8 den Kürzeren zog. Im Abschlusskampf stellte dann Max Stadtmüller mit seinem deutlichen 12:0 über Timur Seidel (Leichtgewicht Greco) den 18:10 Endstand her.
Videobericht: RWG vs KSC Niedernberg

Spannende Kämpfe

mit einem am Ende verdient vorn liegenden Gastgeber gab es vor einer Woche in Hösbach zu sehen. Zwar hatte man auf RWG-Seite tief im innersten ein ganz kleines bisschen gehofft, den favorisierten und bislang ungeschlagenen KSClern ein Bein stellen zu können – aber mit der aktuellen Personaldecke ist das halt doch eine eher schwierigere Geschichte.

Es ging schon nicht optimal los: Erik Tangel unterlag Antony Juliani überraschend deutlich mit 3:18, Kampfende war schon kurz nach Start der zweiten Halbzeit. Johan Euren egalisierte das Ergebnis danach mit seinem überzeugenden (ebenfalls vorzeitigen) 15:0 gegen Vasile Vlad Caras im Schwergewicht bevor Simon Scheibein Claudiu Emanuel Pal in einem hochklassigen Kampf mit 2:9 unterlag. Erstmals in dieser Saison musste der Hösbacher tatsächlich über sechs Minuten gehen. Denkbar knapp war in 98 kg Freistil Yordan Kungalov gegen Jaloviar Jozef unterlegen. Am Ende stand es 7:6 für den Hösbacher, der den Punktstand für seine Mannschaft auf 7:4 ausbaute. Danach war die RWG wieder am Zug, und zwar in Form von Philipp Reising, der in 66kg Freistil gegen Bastian Wollny einen zügigen Schultersieg einfuhr. Genau andersherum lief es in der Klasse bis 86kg Griechisch-Römisch, hier setzte sich Niklas Schäfer vorzeitig gegen RWGler Sebastian Krist durch. Mit 15:0 konnte in 71kg Griechisch-Römisch Dimitri Dobrov gegen Daniel Hugo punkten, was entsprechend vier Mannschaftspunkte für die RWG bedeutete. Da Sebastian Fersch kurzfristig verletzungsbedingt ausfiel, war Florian Lamm in die 80 kg Klasse aufgerückt, und das auch noch im weniger geliebten Freistil. Am Ende hatte er gegen Christoph Henn beim 0:16 ebenso wenig eine Chance wie Ali Can Cakici gegen den bärenstarken Steven Gottschling im freien Leichtgewicht. Eine deutliche Niederlage musste auch Max Stadtmüller einstecken – hier stand es am Ende in 75kg Griechisch-Römisch 9:0 für Andrej Kurockin.
Videobericht: KSC Hösbach vs RWG