Main-Echo: 17:13-Sieg gegen Großostheim: Hösbachs Ringer verteidigen die Tabellenführung

Der KSC Hös­bach hat am zehn­ten Kampf­tag in der Ober­li­ga Hes­sen die Ta­bel­len­füh­rung ver­tei­digt. Die »Vikings« setz­ten sich beim Ta­bel­lensechs­ten SC Fran­ko­nia Großost­heim mit 17:13 durch. Da­bei hat­ten bei­den Mann­schaf­ten mit Per­so­nal­pro­b­le­men zu kämp­fen. Die Bach­gau­er lie­ßen das un­ters­te Li­mit bis 57 Ki­lo­gramm un­be­setzt.

Bei den Hösbachern stellte sich der verletzte Yannick Ott in den Dienst der Mannschaft.

Ott, noch vor wenigen Wochen an der Hand operiert, musste sich ohne Gegenwehr gegen Simon Pilzweger nach wenigen Sekunden schultern lassen. Doch Sportlich sollten die Zuschauer in den folgenden Kämpfen auf ihre Kosten kommen: Frankonia-Sportler Eduard Asan konnte sich im 71 kg-Limit knapp mit 6:4 gegen Hösbachs Steven Gottschling durchsetzen. Weitere Siege für Großostheim fuhren Alexandru Asan und Schwergewichtler Mohsen Siyar ein. Auf der Seite des Tabellenführers punkteten Anthony Iuliani, Claudiu Pal, Daniel Hugo, Andrej Kurockin, Christoph Henn und Niklas Schäfer.

Durch den ungefährdeten 18:5-Sieg von Verfolger KSV Rimbach bleibt es an der Spitze der Oberliga Hessen spannend. Sowohl die Hösbacher als auch die Rimbacher gehen punktgleich in den kommenden Kampftag.

Freistil-Abteilung überzeugt

Der TSV Gailbach setzte sich gegen die RWG Mömbris/Königshofen mit sechs Siegen und 20:15 durch. Beim Aschaffenburger Stadtclub überzeugte vor allem die Freistil-Abteilung mit vier von fünf möglichen Siegen. Im Kampf mit den meisten Wertungspunkten blieb Gailbachs Masehullah Kazikehl mit 17:14 über Ali Can Cakici (Mömbris) der glückliche Sieger. Somit mussten die Kahlgründer Tabellenplatz drei an Gailbach abgeben. Vorjahresmeister KSC Niedernberg hat die Talfahrt nach drei Niederlagen in Folge gestoppt. Gegen Fahrenbach brachte die Gattnar-Truppe ein 18:13 über die Ziellinie. Mike Sell, Jens Rung, Jan Gündling, Aaron Sommer und Vasileios Kollaros hatten den größten Anteil beim Erfolg gegen den Odenwald-Verein.

Quelle: Main-Echo