RWG II kämpft, doch Hanau nimmt die Punkte mit
Königshofen. Es war ein intensiver Kampfabend im Bergheim Königshofen. Die RWG Mömbris/Königshofen II empfing am 19. September mit dem AC Eiche Hanau II den Tabellenvierten der Verbandsliga. Am Ende mussten sich die Gastgeber mit 12:19 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte die RWG großen Einsatz und hielt die Begegnung lange offen.
Der Abend begann allerdings mit einem Rückstand. Die 57-Kilogramm-Klasse blieb auf Seiten der RWG unbesetzt, sodass Hanau kampflos vier Mannschaftspunkte erhielt. Auch Fabian Hug stand anschließend gegen Mehmet Özdemir vor einer schwierigen Aufgabe. Hug kämpfte engagiert und setzte selbst Akzente, musste sich nach sechs Minuten aber mit 2:13 geschlagen geben.
Für das erste Highlight aus RWG-Sicht sorgte Zaki Mojiburahman. Nach nur 31 Sekunden brachte er seinen Gegner Cemal Altintas auf die Schultern und holte damit wichtige vier Punkte für die Mannschaft. Wenig später musste Kadir Celik im 98-Kilo-Freistil die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Rahim Ali Yohann Chawiky beendete den Kampf nach 2:27 Minuten mit einem Schultersieg. Zur Pause lag die RWG mit 4:11 zurück.
Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen. Marcel Biehl startete furios. Gegen Anthony Jensch sammelte er Punkt um Punkt und machte mit einem 22:6-Sieg durch technische Überlegenheit den nächsten Vierer für die RWG perfekt.
Auch Felix Hasenstab ließ anschließend nichts anbrennen. Im griechisch-römischen Stil dominierte er Abdullah Katsumata und gewann nach 2:38 Minuten mit 16:0 durch technische Überlegenheit.
In den beiden letzten Kämpfen wurde es noch einmal spannend. Tamino Wissel kämpfte beherzt gegen Volodymyr Lysytsia und setzte mit eigenen Wertungen Akzente. Am Ende musste er sich jedoch nach 5:16 Minuten auf Schultern geschlagen geben. Neo Leipold zeigte gegen Amir Cheghalvand ebenfalls großen Einsatz, konnte die technische Überlegenheit seines Gegners aber nicht verhindern.
Damit blieb es beim 12:19. Die RWG II bleibt auf Platz sieben der Verbandsliga. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft, dass sie auch gegen ein Spitzenteam mithalten und wichtige Akzente setzen kann. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und in den kommenden Begegnungen in Punkte umzuwandeln. Die Saison ist noch lang – und der Kampf um wichtige Zähler geht weiter.


