RWG Mömbris-Königshofen II kämpft, Großostheim setzt sich ab
Der erste Mannschaftskampf der Saison in der hessischen Verbandsliga brachte für die RWG Mömbris-Königshofen II eine 5:24-Niederlage gegen den SC Großostheim II. Trotzdem gab es vor heimischer Kulisse auch Momente, die Mut machen. Vor allem Philipp Reising und Tamino Wissel sorgten mit starken Auftritten für die beiden Siege der RWG.
Den Auftakt machte Serdar Salman im Freistil bis 57 Kilogramm. Gegen Malik Coskun fand Salman zunächst gut in den Kampf, musste seinem Gegner aber zunehmend die Initiative überlassen. Coskun sammelte Punkt um Punkt und entschied den Kampf nach 3:31 Minuten mit einem Schultersieg für sich.
Beshka unterlag im Limit bis 130kg nach 2:22 Minuten mit 1:8 Punkten durch Schultersieg. Raczek ging früh mit vier Punkten in Führung, Beshka konnte zwischenzeitlich mit einer Wertung auf 1:4 verkürzen, ehe Raczek erneut punktete und den Kampf schließlich mit einem Schultersieg beendete.
Im Anschluss hatte Zaki Mojiburahman bis 61 Kilogramm einen besonders schweren Stand. Wegen Übergewichts ging dieser mit 0:4 an Großostheim.
Auch Kadir Celik musste im Freistil bis 98 Kilogramm früh eine Entscheidung hinnehmen. Nach nur 26 Sekunden setzte sich Shirkhan Guliyev mit einem Schultersieg durch. Damit lag die RWG zur Pause mit 0:16 zurück.
Nach der Pause musste sich Laurenz Ritschel im 66-Kilogramm-Limit Luis Krautwurst mit 0:16 durch technische Überlegenheit geschlagen geben. Doch dann folgte das erste große Ausrufezeichen der Gastgeber. Philipp Reising lieferte sich gegen Vadym Dunaiev einen packenden Kampf. Die Führung wechselte mehrfach. In der Schlussphase blieb Reising konzentriert und rettete einen knappen 9:8-Punktsieg über die Zeit.
Auch Tamino Wissel überzeugte anschließend. Im griechisch-römischen Stil bis 71 Kilogramm kontrollierte er Muhammed Ali Yaz über weite Strecken und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach fünf Minuten stand ein klares 16:0 und damit technische Überlegenheit auf der Anzeigetafel.
Den Schlusspunkt setzte Neo Leipold. Gegen Alexandru Asan kämpfte Leipold engagiert, konnte dessen Punkteserie aber nicht stoppen. Asan gewann mit 16:0 durch technische Überlegenheit.
Unterm Strich zeigte die RWG trotz des deutlichen Ergebnisses Einsatz und Moral. Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und in den kommenden Kämpfen in Zählbares umzuwandeln.


