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Königshofen. Die RWG Mömbris-Königshofen musste sich am 19. September in der Hessenliga dem AC Eiche Hanau mit 14:18 geschlagen geben. Gegen den bis dahin auf Platz vier rangierenden Gegner zeigte die RWG eine engagierte Leistung, konnte den Rückstand aus den ersten Kämpfen aber nicht mehr vollständig aufholen. Hanau kletterte damit auf Rang drei, während die RWG auf Platz sieben zurückfiel.
Zum Auftakt blieb die 57-Kilo-Klasse bei der RWG unbesetzt. Reza Hussaini erhielt dadurch kampflos vier Mannschaftspunkte für Hanau. Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Zakri Visinhiriiev dominierte im Schwergewicht Emin Güngör und gewann nach 2:54 Minuten mit 17:2 durch technische Überlegenheit.
Auch Raphael Hofmann sorgte für einen starken Auftritt. Gegen Maksym Ohly dauerte sein Kampf gerade einmal 19 Sekunden. Hofmann sicherte sich mit 6:0 einen Schultersieg und weitere vier Mannschaftspunkte.
Tayyib Incecik legte nach. Im 98-Kilo-Limit setzte er sich über sechs Minuten mit 13:7 durch. Damit gingen zwei weitere Mannschaftspunkte an die RWG. Rubin Vallily musste dagegen im Freistil die Überlegenheit von Sayfulla Timaev anerkennen. Der Hanauer gewann nach 1:20 Minuten auf Schultern.
Für den nächsten Höhepunkt aus RWG-Sicht sorgte Tino Rettinger. Er sammelte gegen Abdelkader Khaldi Punkt um Punkt und gewann nach 4:40 Minuten mit 13:2 auf Schultern.
Danach konnte Hanau den Kampf wieder drehen. Tobias Hemberger unterlag Nikita Demntiiev mit 0:15 durch technische Überlegenheit. Auch Iustin Mosneaga musste sich Islam Djeliev mit 2:20 geschlagen geben. Im letzten Kampf hielt Tamirlan Bicekuev über die vollen sechs Minuten dagegen. Gegen Masehullah Kazikehl reichte es am Ende jedoch nur zu einer 2:5-Punktniederlage.
14:18 – die RWG bleibt damit ohne Mannschaftspunkte. Dennoch zeigte die Mannschaft mehrere starke Einzelauftritte. Besonders Visinhiriiev, Hofmann, Incecik und Rettinger setzten klare Akzente. Nun gilt es, diese Leistungen mitzunehmen und in den kommenden Begegnungen wieder über die volle Mannschaftsstärke zu punkten.


