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Zeitnehmer ist ein schwerer Job

In dieser Rubrik geht es um längst vergessene Geschichtchen, die eigentlich unwichtig sind, die aber ein Schmunzeln oder einen kurzen gedanklichen Ausflug in die Vergangenheit bewirken.

Früher musste am Kampfrichtertisch die Uhr bedient werden. Das ist nicht so einfach wie es aussieht. Denn man fiebert mit seiner Mannschaft mit. Trotzdem muss man immer konzentriert seine Arbeit an der Uhr tun. Am Kampfrichtertisch sitzt auch immer noch ein Vertreter des Gegners, der aufpasst, dass alles korrekt abläuft.

Bei der RWG machte Berthold Hofmann jahrelang perfekt diesen Job. Nun, beim Kampf gegen Eppelborn, war er verhindert. Sein Vertreter war ein erfahrener Mann, der die Regeln beherrschte. So weit so gut. Es gab keine Probleme. Der siebte Kampf ist sehr spannend. Dann stößt der Eppelborner Vertreter am Tisch den Zeitnehmer  an und raunt: „Schon fünf zwanzig.“ Wo die Runde doch nur drei Minuten dauert. Er schlägt den Gong und flüstert: „Drück schnell auf null! Dann merkt das keiner.“ Gesagt, getan, niemand hat das gemerkt.

Fazit: Man muss keinen Wirbel machen, wenn es auch leise geht.

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