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Am 12. Dezember 2025 wurde die Halle in Königshofen zum Schauplatz eines richtungsweisenden Mannschaftskampfes in der Landesliga Hessen. Am 14. Kampftag empfing die RWG den direkten Tabellennachbarn RSC Fulda – Vierter gegen Dritter. Die Ausgangslage war klar: Jede der beiden Mannschaften wollte unbedingt gewinnen. Und die RWG lieferte.
Den Auftakt machte Raphael Hofmann bis 57 kg im griechisch-römischen Stil. Vor lautstarker Kulisse fand er schnell in den Kampf, blieb ruhig und konsequent. Am Ende setzte er seinen Gegner auf die Schultern. Ein starker Start und vier wichtige Mannschaftspunkte. Schwergewichtler Dmitriy Brodt musste sich danach zwar geschlagen geben, zweigte aber einen bärenstarken Kampf und ließ gegen Veteranenweltmeister Nazari keinen vorzeitigen Sieg zu – 2 Punkte gerettet. Bitter war der kampflose Verlust in der 61-kg-Klasse, der Fulda vier Punkte brachte. Spiro Kalik der hier geplant war, durfte leider wegen einer Hautveränderung nicht antreten.
Dann kam Anton Euren. Bis 98 kg dominierte er seinen Kampf klar, blieb konzentriert und zwang seinen Gegner schließlich zur Disqualifikation. Zur Pause führte die RWG knapp mit 8:6. Die Spannung war unfassbar.
Nach der Pause unterlag Oguzhan Celik denkbar knapp. Ein enger Kampf, voller Einsatz, am Ende nur ein Punkt Unterschied. Doch die Antwort der RWG folgte sofort. Zakri Visinhiriiev zeigte im Freistil bis 86 kg einen furiosen Auftritt. Schnell, druckvoll, entschlossen – technischer Überlegenheitssieg. Die Halle stand Kopf. Bayram Shaban legte nach und ließ seinem Gegner keine Chance. Auch hier ein klarer Sieg vorzeitig.
Den Schlusspunkt setzte Florian Lamm. In einem intensiven Duell behielt er die Nerven, drehte den Kampf und sicherte zwei weitere Punkte. Der Jubel war groß, als der Endstand von 18:7 feststand.
Mit diesem Erfolg zieht die RWG in der Tabelle am RSC Fulda vorbei und beendet die Saison auf Rang vier.


