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Was für ein Ringkampf! Die RWG Mömbris-Königshofen musste sich am 17. Oktober beim KSV Wiesbaden mit 15:16 geschlagen geben. Am Ende entschied nur ein Mannschaftspunkt. Für die RWG war es ein bitterer Ausgang eines Abends, an dem die Mannschaft mehrfach zurückschlug und bis zum letzten Kampf um den Sieg kämpfte.
Der Start verlief denkbar schwierig. In der 57-Kilogramm-Klasse konnte die RWG keinen Ringer stellen. Die ersten vier Punkte gingen damit kampflos an Wiesbaden. Raphael Hofmann hatte anschließend gegen Abubakar Soltamuradov einen starken Beginn und ging mit 4:0 in Führung. Der Wiesbadener drehte den Kampf jedoch und gewann noch durch Schultersieg.
Dann folgte die erste große Antwort der RWG. Zakri Visinhiriiev benötigte im Schwergewicht gerade einmal 20 Sekunden. Mit acht schnellen Zweierwertungen sicherte er sich gegen Maximilian Drat die technische Überlegenheit. Ein beeindruckender Auftritt und vier wichtige Mannschaftspunkte.
Auch Oguzhan Celik brachte die RWG zurück ins Rennen. Gegen Ion Cirpa lag Celik zwischenzeitlich zurück, kämpfte sich aber Punkt für Punkt heran und beendete den Kampf nach 4:18 Minuten mit einem Schultersieg. Tino Rettinger legte nach. Über die komplette Kampfdauer von sechs Minuten blieb er gegen Stanley Golonka konzentriert und gewann verdient mit 5:2.
Besonders spannend wurde es bei Maximilian Stadtmüller. Gegen Marcel Drat entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell. Stadtmüller führte zwischenzeitlich deutlich, musste in der Schlussphase aber noch einmal zittern. Am Ende brachte er seinen knappen 7:6-Vorsprung über die Zeit.
Bayram Shaban sorgte schließlich für den nächsten RWG-Vierer. Nach nur 42 Sekunden lag Artur Klein auf den Schultern.
Trotz dieser starken Aufholjagd reichte es nicht ganz. Tobias Hemberger unterlag Benjamin Tasic, während Tayyib Incecik gegen Bartlomiej Ciesielski trotz eigener sechs Punkte noch auf Schultern verlor.
Die RWG bleibt damit auf Rang fünf. Der knappe Ausgang zeigt jedoch: Diese Mannschaft kann gegen starke Gegner mithalten. Nun gilt es, den Kampfgeist mitzunehmen und in den kommenden Begegnungen die entscheidenden Punkte zu holen.


