Main-Echo: Noch ein interessantes Quartett: RWG Mömbris-Königshofen bessert Kader für Hessenliga auf
Die RWG Mömbris/Königshofen hat nach dem Aufstieg in die Ringer-Hessenliga ihren Kader nachgerüstet. Zu den Verpflichtungen aus dem Frühjahr ist nun noch ein interessantes Quartett hinnzugekommen.
Einer davon ist im Kahlgrund ein alter Bekannter: Denis Bochenek kämpfte bis 2017 in der Oberliga für die RWG, war in den ersten Jahren nach der Mömbriser Bundesliga-Ära mit von der Partie. 2018 wechselte Bochenek nach Schaafheim. Nun ist der mittlerweile 35-Jährige zurück bei der Wettkampfgemeinschaft, die sich allmählich aus den Niederungen des regionalen Ringens in höhere Gefilde zurückbewegt und nun immerhin wieder drittklassig ist. Die RWG plant Bochenek im 86-Kilo-Limit für Einsätze in beiden Stilarten ein.
Leipold kommt aus Goldbach
Auch die drei anderen späten Zugänge der Kahlgrund-Truppe sind interessant: Mit Neo Leipold kommt der Sohn von Ringerlegende Alexander Leipold, der neuerdings Bundesligist Hösbach trainiert, als Gastringer vom AC Goldbach. Er kann in den Freistil-Klassen bis 66 und 71 Kilo eingesetzt werden.
Mit dem Krombacher Laurenz Ritschel hat sich außerdem ein aufstrebendes Talent der RWG angeschlossen, das im Juni in Elsenfeld seine erste Teilnahme bei der Männer-DM feierte. Ritschel soll die Klassen vis 61 und 66 Kilo im griechisch-römischen Stil abdecken.
Darüber hinaus ringt in der Saison 2026, die für Mömbris-Königshofen am 12. September mit der Partie bei Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt beginnt, auch Rubin Vallily. Der junge Brite hat bislang noch nicht in Deutschland gekämpft und soll die leichteste Hessenliga-Klasse bis 57 Kilo im freien Stil abdecken.
Quelle: Main-Echo | Verfasser: Jens Dörr
