Gegnercheck: Eintracht Frankfurt – Unser Bergheim ist anders
Die Hinrunde ist Geschichte – und sie hat bei den Kahlgrund Fighters vor allem eines gezeigt: Diese RWG kann in der Hessenliga jeden Gegner vor Probleme stellen. Am kommenden Freitag kommt mit der SG Eintracht Frankfurt nun ausgerechnet die Mannschaft ins Bergheim, gegen die die RWG am ersten Kampftag denkbar knapp mit 11:15 unterlag. Nach sieben Kämpfen steht die RWG mit drei Siegen und sechs Punkten auf Platz fünf. Frankfurt rangiert mit sechs Siegen und zwölf Punkten auf Platz drei. Auf dem Papier scheint die Ausgangslage damit klar. Wer allerdings genauer auf die bisherigen Kämpfe schaut, erkennt eine ganz andere Geschichte.
Eine Hinrunde voller knapper Kämpfe
Die Saison begann für die RWG mit der 11:15-Niederlage bei Eintracht Frankfurt. Vier Mannschaftspunkte fehlten am Ende zum möglichen Auswärtserfolg. Auch gegen den AC Eiche Hanau blieb die RWG beim 14:18 nur knapp unterlegen. Gegen den späteren Tabellenführer SV Fahrenbach hieß es nach einem intensiven Kampf 13:18. Und dann kam Wiesbaden. Beim KSV Wiesbaden entwickelte sich erneut ein echter Krimi. Am Ende stand eine 15:16-Niederlage – nur ein einziger Mannschaftspunkt fehlte der RWG zum Auswärtssieg. Diese Ergebnisse ziehen sich wie ein roter Faden durch die Hinrunde: Die RWG war immer wieder ganz nah dran.
Dann kam die Wende
Zwischen den knappen Niederlagen zeigte die Mannschaft aber auch, was möglich ist. Gegen Schaafheim II platzte der Knoten beim 32:4-Heimsieg eindrucksvoll. Kurz darauf folgte in Griesheim ein überzeugender 24:12-Auswärtserfolg. Und auch der jüngste Heimkampf gegen Gailbach II hatte es in sich. Mit 16:14 behielt die RWG am Ende die Oberhand und feierte damit den dritten Saisonsieg. Die Bilanz nach sieben Kämpfen lautet damit drei Siege und vier Niederlagen. Doch wer nur auf diese Zahlen schaut, verpasst die eigentliche Geschichte der Hinrunde:
Die RWG ist näher an der Spitze, als es die Tabelle vermuten lässt.
Frankfurt kommt zurück
Nun kommt die Eintracht zum Rückkampf ins Bergheim. Frankfurt hat eine starke Hinrunde abgeliefert und steht mit sechs Siegen aus sieben Kämpfen ganz oben in der Tabelle, punktgleich mit Platz eins und zwei. Gleichzeitig weiß die Mannschaft aus dem ersten Duell genau, dass sie die RWG keineswegs unterschätzen darf. Denn beim 15:11 in Frankfurt war die Begegnung bis zum Schluss offen. Für die Kahlgrund Fighters bietet sich damit die Chance zur Revanche. Der Hinkampf ging verloren – aber im Bergheim werden die Karten neu gemischt.
Unser Bergheim ist anders
Einen entscheidenden Vorteil hat die RWG dabei auf ihrer Seite: unsere Fans. Ob Hessenliga mit der ersten Mannschaft oder Verbandsliga mit der RWG II – unsere treuen Anhänger stehen hinter den Kahlgrund Fighters. Woche für Woche verwandelt sich die Halle in die RWG-Arena – Unser Bergheim. Trommeln, lautstarke Anfeuerungsrufe und die unglaubliche Energie von den Rängen gehören inzwischen genauso zu unseren Heimkämpfen wie die neun Kämpfer auf der Matte. Und genau deshalb gilt:
Egal, welche Mannschaft ins Bergheim kommt – zu Hause muss uns erstmal jemand schlagen!
Frankfurt kommt als Favorit. Die RWG kommt mit Selbstvertrauen und dem Wissen, dass sie bereits im Hinkampf auf Augenhöhe war. Jetzt soll die Arena den Unterschied machen. Die Hinrunde hat gezeigt, dass oft nur Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. Ein gewonnener enger Kampf, ein zusätzlicher Mannschaftspunkt, eine Aktion in der letzten Minute – und aus einer Niederlage wird ein Sieg. Gegen Frankfurt wollen unsere Kahlgrund Fighters genau diese Kleinigkeiten diesmal auf ihre Seite ziehen.
Die Eintracht hat die Tabelle auf ihrer Seite. Die RWG hat das Bergheim.
Und wenn die RWG-Arena am Freitag wieder zum Toben gebracht wird, darf sich der Tabellendritte auf einen heißen Abend einstellen. Frankfurt kommt ins Bergheim. Die Kahlgrund Fighters sind bereit. Jetzt zählt jeder Punkt – und jeder Fan!
RWG Mömbris-Königshofen 🆚 SG Eintracht Frankfurt
📅 Freitag, 30. Oktober 2026
⏰ 20:30 Uhr
📍 Bergheim Königshofen
Kommt ins Bergheim und macht unsere Halle wieder zum Hexenkessel!
