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RWG Inside mit Timur Seidel & Marvin Gutermann

Hallo Timur, hallo Marvin, erstmal herzlich willkommen bei der RWG! Um euch etwas besser kennenzulernen, möchten wir euch gerne ein paar Fragen stellen:

Wie hat es euch, zu uns in den Kahlgrund verschlagen?

Timur: Die RWG Mömbris Königshofen ist seit Jahrzehnten für attraktiven Ringkampfsport bekannt. Geprägt von vielen Jahren in der Bundesliga war die RWG schon immer ein Verein bei dem ich gerne Kämpfe gesehen habe. Nun habe ich die Möglichkeit selbst für den Verein zu ringen und freue mich auch schon ganz besonders auf die Fans, die auch ausschlaggebend dafür waren, dass es mich hierhergezogen hat.

Marvin: Vielen Dank für die Chance für die RWG auf die Matte zu gehen. Schon als Kind war ich großer Fan der RWG. Mein Vater hat mich einmal zu einem Playoff-Kampf gegen Weingarten mitgenommen und die Atmosphäre war einzigartig und ich wusste damals schon, dass ich irgendwann für die RWG auf die Matte gehen will.

Wie seid ihr zum Ringen gekommen?

Timur: In einer Ringerhochburg wie Aschaffenburg/Unterfranken liegt es relativ Nahe die Ringerschuhe, statt beispielsweise der Fußballschuhe zu schnüren. Zudem hat auch mein Vater damals gerungen – das hat die Entscheidung noch mal einfacher gemacht.

Marvin: Das war reiner Zufall. Bei uns in Kahl gibt es einmal im Jahr Ferienspiele und da war auch der StuRv Kahl vertreten und mir haben die Übungen sehr viel Spaß gemacht, die dort damals mit uns gemacht wurden.

Wie war die Vorbereitung für diese Saison bei euch?

Timur: Mit höhen und tiefen geprägt. Beruflich oft eingeschränkt muss man sich nach Alternativen wie Joggen oder Fahrradfahren umschauen. Corona hatte auch mal kurz seine Finger im Spiel, aber noch bleibt ein wenig Zeit. Bis zur Saison bin ich fit.

Marvin: Definitiv sehr auf Ausdauer und Schnellkraft ausgelegt. Man merkt, dass in der Oberliga doch ein anderer Wind weht und um sich dort zu beweisen muss einiges getan werden. Aber ich fühle mich durch unsere Trainer Ahmet und Rainer optimal auf die Saison vorbereitet.

Was sind eure Ziele hier bei der RWG? Was wünscht ihr euch für die Saison 2022/23?

Timur: Ich wünsche mir eine verletzungsfreie Saison, spannende Kämpfe und eine volle Halle mit ordentlich Stimmung. Persönlich gesehen möchte ich logischerweise so viele Kämpfe, im Idealfall alle, gewinnen und am Ende der Saison mit der Mannschaft ganz oben stehen.

Marvin: Definitiv wünsche ich mir, dass wir alle gemeinsam verletzungsfrei durch die Saison kommen und viele spannende/geile Kämpfe im Bergheim erleben können. Ein genaues Ziel habe ich gar nicht, aber ich will die Mannschaft bestmöglich verstärken und gerade in der höchsten Gewichtsklasse für einige spektakuläre Kämpfe sorgen. Als Team-Ziel kann ich nur sagen, die RWG ist immer für eine Überraschung im Aufstiegsrennen gut.

Gibt es eine andere Sportart, die euch genauso begeistert wie das Ringen?

Timur: Genauso sehr wie das Ringen nicht. Ich bin allerdings allgemein sportbegeistert und versuche mich ganz gerne mal in anderen Sportarten aus.

Marvin: Nicht nur eine. Ich bin generell ein riesen Sportfan und schaue mir jegliche Sportart gerne an. Ich bin selber etwas aktiver in einer Fanszene in der deutschen Fußball-Bundesliga unterwegs und genieße einfach die Tage im Stadion.

Was motiviert euch vor einem Kampf?

Timur: Zu wissen, dass alle Augen auf einen gerichtet sind und nur ein Sieger von der Matte gehen kann. Bis 75 kg ist die Motivation gleich noch mal größer, da man einen gesamten Mannschaftskampf entscheiden kann.

Marvin: An meine Grenzen zu gehen und darüber hinaus. Ich will für die RWG alles geben und werde mein Herz auf der Matte lassen.
Ich weiß, dass jeder im Team so denkt – das ist die größte Motivation.

Wie gefällt euch die Atmosphäre bei uns im Team und im Bergheim?

Timur: Die Atmosphäre ist bislang ganz gut. Vor allem das Trainingslager mit Rotation Greiz hat die Mannschaft noch mal mehr zusammengeschweißt.

Marvin: Es gibt glaube ich keine Halle, in der so eine abgefahrene Stimmung in der Oberliga ist wie bei uns. Das Bergheim ist wie eine Festung und ich glaube kein Gegner kommt gerne zu uns hochgefahren. Die Atmosphäre im Team kann ich in einem Satz beschreiben: Wir sind nicht nur ein Team, wir sind eine Familie.

Nach dem Kampf: Bier mit dem Team oder Kampfanalyse?

Timur: Prinzipiell immer eine kurze Kampfanalyse. Anschließend sehr gerne ein Bier mit der Mannschaft. Wobei ganz klar ist – bei einem Sieg schmeckt es eindeutig besser. 😉

Marvin: Ich würde die Frage etwas umwandeln. Nach dem Kampf eine schöne kalte Cola und eine kurze Kampfanalyse. Danach geht es in die Stadt um die Siege zu feiern.

Danke euch Beiden – Auf schöne und erfolgreiche Kämpfe!