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RWG Inside mit Tobi Hemberger

13. Oktober 2026

Mit Tobias „Tobi“ Hemberger hat sich die RWG einen echten Rohdiamanten ins Team geholt. Der erst 17-jährige Greco-Ringer wechselte vom SC Kleinostheim zu uns – ein Schritt, der im laufenden Ligabetrieb eher selten vorkommt und umso mehr Aufmerksamkeit erregte.

Noch in der Verbandsliga 2024 standen sich beide Teams als Gegner gegenüber, ab diesem Jahr zieht Tobi für die RWG auf die Matte. Trotz seines jungen Alters bringt er bereits viel Talent, Ehrgeiz und Entwicklungspotenzial mit – und hat sich in kürzester Zeit nicht nur sportlich, sondern auch menschlich bestens integriert.

Im Interview sprechen wir mit Tobi über seinen Wechsel, seine ersten Eindrücke bei der RWG und seine Ziele für die Zukunft.

Tobi, erstmal herzlich willkomen bei der RWG und bei uns im Kahlgrund! Du bist während der laufenden Saison vom SC Kleinostheim zur RWG gewechselt – wie kam es zu diesem eher ungewöhnlichen Schritt? Gab es einen bestimmten Moment oder Auslöser, der dich zum Wechsel bewegt hat?

Tobi: Ich sehe für mich in der Hessenliga aktuell mehr Entwicklungsmöglichkeiten als in der Oberliga. Für die Oberliga fühle ich mich noch nicht ganz bereit. Deshalb habe ich mich ganz bewusst für den Wechsel zur RWG entschieden.

Welche Rolle haben Gespräche mit Trainern oder Athleten bei deiner Entscheidung gespielt?

Tobi: Vor allem Trainer Tino Rettinger hat mich ermutigt, zur RWG zu kommen. Ihm ist es wichtig, dass junge Sportler sich in den unteren Ligen weiterentwickeln können, um dann gemeinsam Schritt für Schritt nach oben zu kommen.

Du bist als junger Athlet zu uns gekommen – wie wurdest du im Team aufgenommen? Wer hat dir den Einstieg besonders leicht gemacht?

Tobi: Ich wurde richtig herzlich empfangen. Die Jungs haben mich sofort integriert und es hat einfach auf Anhieb gepasst. Mit so einer Mannschaft fällt der Einstieg leicht – alle sind super drauf.

Was unterscheidet die RWG für dich von deinem vorherigen Verein?

Tobi: Die Mannschaft fühlt sich wie eine richtige Familie an. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dazuzugehören.

Wie erlebst du die Stimmung bei unseren Heimkämpfen?

Tobi: Die Stimmung ist einfach mega. Die Fans stehen wirklich hinter jedem einzelnen Athleten – das motiviert enorm.

Gibt es etwas, das dich bei der RWG besonders beeindruckt hat? Was bedeutet es für dich, Teil der „RWG-Familie“ zu sein?

Tobi: Der Zusammenhalt beeindruckt mich am meisten. Die Jungs sind nicht nur während der Saison ein Team, sondern das ganze Jahr über.

Was sind deine Ziele für die Hessenliga-Saison 2026?

Tobi: Ich möchte mit der Mannschaft Meister werden und bei jedem Kampf mein Bestes geben.

Wie bist du überhaupt zum Ringen gekommen? Was macht dir am Greco-Stil am meisten Spaß?

Tobi: Ich bin durch meinen Vater zum Ringen gekommen, der selber früher gerungen hat. Warum ich Greco lieber mag als Freistil, kann ich gar nicht genau sagen – es liegt mir einfach mehr.

Wie bringst du Ausbildung, Training und Wettkampf unter einen Hut?

Tobi: Das klappt gut. Meine Eltern unterstützen mich, indem sie mich zu jedem Training und Wettkampf fahren, solange ich noch nicht volljährig bin. Da sowohl meine Ausbildung als auch das Stützpunkttraining in Aschaffenburg sind und ich dort wohne, passt das gut zusammen. Und auch ins Bergheim ist es nicht weit. 😊

Welche Ziele hast du mit der RWG in den nächsten Jahren?

Tobi: Ich möchte mit der Mannschaft weiter vorne angreifen und den Aufstieg in die nächste Liga schaffen.

Wo möchtest du dich sportlich hin entwickeln?

Tobi: Mein großes Ziel ist es, bei den Olympischen Spielen zu ringen.

Was können die Fans in Zukunft von dir erwarten?

Tobi: Verletzungsfreie Kämpfe und dass ich mich von Woche zu Woche weiterentwickle, um der Mannschaft immer noch mehr geben zu können.

Autor: Sebastian