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Main-Echo: TSV Gailbach kann perfekte Hinrunde krönen

Letz­ter Hin­run­den-Kampf­tag in den Li­gen des Hes­si­schen Rin­ger-Ver­bands (HRV): Vor den Stil­art-Wech­seln kann sich ge­ra­de in der Ober­li­ga so­wohl an der Ta­bel­len­spit­ze als auch am Ta­bel­le­n­en­de Weg­wei­sen­des tun. Mit­ten­drin sind vier Teams aus der Re­gi­on.

Zwei von ihnen treffen bereits am Freitagabend in der Niedernberger Hans-Herrmann-Halle aufeinander: Der heimische KSC Germania peilt gegen den ASV Schaafheim den ersten Saisonsieg an. Dies ist den Niedernbergern in einer optimierten Aufstellung des vorigen Wochenendes, als man sich beim SV Fahrenbach gut verkaufte, und mit etwas Kampfglück durchaus zuzutrauen. Zwar sind die Schaafheimer favorisiert und wollen an den Spitzenteams TSV Gailbach und RWG Mömbris/Königshofen dran bleiben, gegen die sie sich in der Rückrunde revanchieren möchten. Doch zumindest Lukas Buchheimer dürfte erstmal noch nicht auf die Matte gehen.

»Nur eine Prellung«

Der 66-Kilo-Freistil-Athlet hatte beim Heimerfolg über Fahrenbach für sorgenvolle Mienen gesorgt, als er mit der letzten Aktion seines Kampfs außerhalb der Matte auf den Hallenboden krachte und mit starken Schmerzen im Rücken zunächst nicht aufstehen konnte. Inzwischen kann der Schaafheimer Teamkamerad und Pressesprecher Jonas Höreth Entwarnung geben: »Lukas hat nur eine Prellung erlitten.« Schlimmere Befürchtungen wie eine Verletzung am Rücken- und Halswirbelbereich hätten sich glücklicherweise nicht bestätigt. Höreth glaubt sogar an ein Comeback Buchheimers in den nächsten Wochen. Am Freitag dürfte an seiner Position aber Edvard-Sandor Vajda auflaufen.

Tabellenführer TSV Gailbach ist am Samstag klarer Favorit beim noch sieglosen KSV Rimbach II. Der Aufsteiger holte bislang nur ein Unentschieden gegen Niedernberg. Die Gailbacher würden mit dem sechsten Sieg eine perfekte Hinrunde abschließen, ehe die schweren Rückkämpfe gegen Schaafheim und Mömbris/Königshofen folgen und eine Vorentscheidung oder Zuspitzung im Meisterschaftsrennen – und den Einzug in die Aufstiegskämpfe zur 2. Bundesliga – bedeuten könnten.

Die RWG steht in Fahrenbach vor einer hohen Hürde, will sie aber überspringen, um in Schlagdistanz zu den Gailbachern zu bleiben. Nach Topstart kassierten die Fahrenbacher zuletzt zwei Niederlagen, beide allerdings auswärts.

Quelle: Main-Echo | Verfasser: Jens Dörr