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Gegnercheck zum Heimkampf: KSV Rimbach II

In der vergangenen Saison duellierte sich die RWG noch mit der ersten Garde des KSV um die Meisterschaft in der Oberliga Hessen. Leider fand der Spitzenkampf aufgrund des Corona bedingten Abbruchs der Saison nur einmal statt und die Rimbacher durften vorzeitig den Aufstieg in Liga zwei bejubeln. In dieser Saison trifft man nun auf die Reserve des Zweitligisten, die aktuell zwar den letzten Tabellenrang belegt, aber durchaus beachtliche Ergebnisse erzielen konnte. So konnte man gegen Niedernberg immerhin einen Punkt ergattern und Mannschaften wie Fahrenbach (17:18) und Spitzenreiter Gailbach (12:18) das Leben schwer machen. Auch die RWG musste an ihre Grenzen gehen, um an Ende mit 17:14 den Vorkampf in Rimbach knapp zu gewinnen. Hier waren Zakri Visinhiriiev bei seinem knappen 9:9 Punktsieg über Stefan Epereschi, sowie Max Stadtmüller (5:3 PS) gegen Radian Sebestyen die Matchwinner in einem bis zum letzten Kampf spannenden Duell. Einen ähnlich spannenden Verlauf wird es vermutlich auch heute geben.

Vor allem in den unteren Gewichtsklassen ist der KSV sehr gut besetzt. Leon Zinser ist bisher in 57 und 61 KG einer der eifrigsten Punktesammler. Das gleiche gilt für Felix Schmitt. Beide sind übrigens noch Jugendliche. Mit Giorgi Baliashvili und Radian Sebestyen hat man für die beiden 75 KG Kategorien Personal, das in der Oberliga erst einmal besiegt werden muss. Auch Stefan Epereschi, der wie viele andere Talente aus Wolfhagen einen Platz in einer Mannschaft aus Ober- bzw. Hessenliga suchte, ist zwei Jahren eine Verstärkung. Jan Schwab kommt aus der eigenen erfolgreichen Jugendabteilung und ließ Philipp Reising in der Hinrunde keine Chance. Als Schwachstelle erwies sich in den ersten Kämpfen die beiden schwersten Gewichtsklassen, in denen man regelmäßig jeweils die vollen vier Punkte abgeben musste.

Leicht auszurechnen sind die Rimbacher nicht, da man sich jederzeit auch aus der ersten Mannschaft bei Bedarf kurzfristig verstärken kann. Für die RWG ist die Saison quasi gelaufen. Die KSV Reserve wird vermutlich trotz der guten Leistungen wieder den Gang in die Hessenliga antreten müssen.

Auf einen schönen und erfolgreichen Heimkampf!