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Main-Echo: Die RWG Mömbris/Königshofen vor Gipfeltreffen in Rimbach

Mit Ass im Schwergewicht?

In der Oberliga kann die RWG Mömbris/Königshofen in Rimbach mit dem Tabellenführer gleichziehen. »Ich hoffe, dass wir voll stehen können«, sagt RWG-Chef Benjamin Hofmann, der in der Hinrunde bisher auf den eigenen Einsatz verzichtete. »Wir fahren auf jeden Fall dorthin, um zu gewinnen.« Der Vergleich falle »auf jeden Fall ausgeglichen« aus, »sie und wir haben jeweils mehrere Leute, die gewinnen dürften. Zudem sind zwei, drei Kämpfe völlig offen.« Viel wird davon abhängen, ob die RWG eins seiner Asse im Schwergewicht – Oskar Johansson oder Yordan Kungalov – dabei haben wird.

In Schaafheim wird zum doppelten Heimderby auch noch ein Oktoberfest gefeiert. Das Oberliga-Team empfängt Nachbar SC Großostheim zum traditionell brisanten Duell, das Landesliga-Team kämpft gegen Dieburg. »Leider müssen wir von unserem Hexenkessel Kulturhalle in die größere Sporthalle nebenan ausweichen«, blickt Schaafheims Sportlicher Leiter Michael Trippel voraus. »Wir werden aber auch dort mit spezieller Lichttechnik eine tolle Atmosphäre schaffen.«

Letzte Chance in der Hinrunde

Außerdem kämpfen in der Oberliga der KSC Niedernberg und der TSV Gailbach gegeneinander. Für beide Mannschaften ist es die letzte Chance in der Hinrunde, den ersten Saisonsieg einzufahren. Die Niedernberger hatten trotz starker Leute in den oberen Gewichtsklassen bisher auch wegen Lücken in anderen Limits – vor allem dem 75-Kilo-Weltergewicht – das Nachsehen. Den Kampf in Fahrenbach verlor man gar an der Waage, was vor heimischer Kulisse nicht passieren dürfte.

Die Gailbacher wurden schon vor der Saison von Verletzungen gebeutelt, die so schwer sind, dass die Blessuren meist erst nächstes Jahr (und damit nach Ende der Oberliga-Runde) ausgeheilt sein werden. Immerhin: Mit Ausnahme des Kampfs in Fahrenbach standen die Aschaffenburger bislang immer voll. Die Blöße einer unbesetzten Gewichtsklasse dürften sie sich im verheißungsvollen Vergleich mit Niedernberg nicht geben.

Quelle: Main-Echo | Verfasser: Jens Dörr