Main-Echo: Fi­nal­tur­nier der Rin­ger-Ju­gend­li­ga Hes­sen in Ful­da – KSV Seeheim ist eine Klasse für sich

Sel­ten war die Sa­che so klar wie dies­mal: Der KSV See­heim hat am Sams­tag das Fi­nal­tur­nier der Rin­ger-Ju­gend­li­ga Hes­sen in Ful­da ge­won­nen und stellt da­mit die ak­tu­ell bes­te Nach­wuchs­mann­schaft im HRV-Ge­biet. Bes­tes Un­ter­main-Team war der SC Klei­n­ost­heim auf Platz drei.

Selbst zu Vizemeister KSV Rimbach war der Unterschied diesmal riesig: Die Seeheimer siegten in allen Kämpfen des Tages deutlich und gewannen in den zehn Gewichtsklassen stets mindestens acht, manchmal sogar neun oder alle zehn Duelle. Im Finale setzten sich die Bergsträßer gegen Rimbach mit 8:2 durch. Janne Liewald, Mike Seel, Leon Wolf, Mick Raabe, Manuel Wagin und Emirhan Cebi brachten sogar das Kunststück fertig, in allen vier Kämpfen der Gruppenphase (bei Siegen von 10:0 gegen Frankfurt-Griesheim, 9:1 gegen Waldaschaff und Dieburg sowie 8:2 gegen Hösbach) und im Finale ungeschlagen zu bleiben.

Die Seeheimer waren neben dem KSV Waldaschaff zudem der einzige Verein, der in allen zehn Limits – auch in der reinen Mädchenklasse – Jugendliche mit dem passenden Gewicht aufzubieten vermochte und daher keine Punkte abschenken musste.

Wesentlich enger als in den Duellen mit Beteiligung der Seeheimer, die derzeit goldene Jugend-Jahrgänge verzeichnen, ging es in den anderen Kämpfen zu. So verlangte der SC Kleinostheim in der Gruppenphase dem Finalisten Rimbach beim 3:6 alles ab. Im Kampf um Platz drei behielten die Kleinostheimer gegen Griesheim die Oberhand.

Remis um Rang fünf

Im Kampf um Platz fünf standen sich der TSV Gailbach und der KSC Hösbach gegenüber und trennten sich schiedlich-friedlich 5:5. Die ASV Dieburg erreichte leicht ersatzgeschwächt den achten Platz, holte in der Gruppenphase ein Remis gegen Waldaschaff und war im Kampf um Platz sieben (4:6 gegen Fulda) nah an einem weiteren Erfolg dran. Im Kampf um Platz neun besiegte der KSV Waldaschaff die RWG Mömbris/Königshofen mit 7:3.

Als Gewinner durften sich derweil alle Teilnehmer des Finalturniers fühlen, hatten sie sich doch (mit Ausnahme von Gastgeber Fulda) im Herbst auf sportlichem Weg in vier Gruppen und bis zu acht Ligakämpfen für die Endrunde qualifiziert. Insgesamt hatten in der nun auch im Jugendringen beendeten Saison 2019 diesmal 18 Vereine ihre Nachwuchsteams in den Ligabetrieb geschickt.

Quelle: Main-Echo