Die Geschichte der Ringerabteilung des SV Königshofen

Die Ringerabteilung des SV Königshofen wurde 1967 ins Leben gerufen.

Triebfeder war der junge Arnold Behl, der bei den Kämpfen der zur deutschen Spitze gehörenden Dammer Ringern regelmäßig zu Gast war. Unermütlich ermunterte er seine Mitstreiter. Gerungen wurde im Saal der inzwischen aufgegebenen Gastwirtschaft „Hohlewirt“ in der Krombacher Straße. Augenzeugen berichten, dass die Decke zum Saal wegen der vielen Zuschauer mit Sprießen gesichert werden musste.

Einen Schub gab der Bau des Bergheims der neuen SVK-Abteilung. Nun gab es eine geeignete Wettkampfstätte, sowie Raum fürs Training. Basis des schnellen Aufstiegs der Königshofener Ringer war die Jugendarbeit. Reinhold Steigerwald machte als deutscher Jugend- und Juniorenmeister Furore.

Hier machte sich der langjährige Jugendtrainer Günther Gries verdient. Wie die Mömbriser stützen sich die SVK-Ringer durchgehend auf eigene Sportler. Die Leistungskurve zeigte ohne Knick bergauf.  Es gab mehrere Meisterschaften in wenigen Jahren. 1977 klopfte man an das Tor zur 2. Bundesliga. Leider zog man gegen die KG Schwalbach-Schwarzenholz den Kürzeren.

So endet im Jahre 1978 die eigenständige Geschichte der Ringerabteilung des SV Königshofen, denn da bildete man zusammen mit dem KSC Germania Mömbris die RWG Mömbris Königshofen. Den RWG-Vertrag unterschrieben für den SVK Arnold Behl und Norbert Hufgard, für den KSC Peter Heugabel und Erhard Pfeifer.