Ableger des klassischen Ringkampfsportes

Judo

Das ist eine in Asien entwickelte Form des Ringens. Hier darf man an der Sportkleidung ziehen und zerren. Beim Judo gibt es knapp 50 Griffe, beim Ringen 200. Alle Judogriffe außer Halten und Würgen sind beim Ringen erlaubt.

Sumo

Das ist eine aus Japan, stammende, sehr populäre Form des Ringkampfs. Ziel des Kampfes ist es, den Gegner aus einem sandbedeckten, mit einem Strohseil abgesteckten Kreis zu drängen oder ihn so aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass er den Boden mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen berührt

Ölringen

Das ist eine Sportart, die als Nationalsport der Türkei gilt. Es treten immer zwei Ringer gegeneinander an. Gekämpft wird im Freien auf dem Rasen. Die typische Kampfkleidung sind spezielle Lederhosen. Zudem reiben sich die Kämpfer von Kopf bis Fuß mit Olivenöl ein, was das Einsetzen von Hebeln und Griffen sehr erschwert.

Sambo

Sambo ist eine russische Kampfsportart. Es hat seine Wurzeln im japanischen Judo sowie in den traditionellen Kampf- und Ringerkünsten Europas und des Gebietes der ehemaligen UdSSR. Sambo war einst sehr populär.

Schwingen

(auch Hosenlupf genannt) ist eine in der Schweiz beliebte Variante des Freistilringens, die auf Sägemehl ausgeübt wird.  Das Schwingen gilt noch vor dem Hornussen und dem Steinstoßen als vor allem in der Deutschschweiz verbreiteter Schweizer Nationalsport.

MMA


„Mixed Martial Arts“ st eine Vollkontakt-Kampfsportart. Populär geworden ist MMA Anfang der 1990er Jahre durch die Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC), dem weltweit größten Veranstalter dieser Art von Turnieren und deren Übertragung im Fernsehen. Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken des Boxens, Kickboxens, Taekwondo und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken des Ringens, Judo und Sambo. Dass auch im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf, ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten.

Glima

Die isländische Form des Ringens. Glíma unterscheidet sich in vier Punkten von anderen Arten des Ringens: Die Gegner müssen immer aufrecht stehen. Die Gegner umkreisen einander ständig. Dies soll sicherstellen, dass genügend Angriffsmöglichkeiten bestehen und keine Pattsituation eintritt. Es ist nicht erlaubt, auf den Gegner zu fallen oder ihn niederzustoßen. Beides wird als unsportliches Verhalten angesehen. Die Gegner sollten sich immer über die Schulter anschauen. Das Ringen soll nicht so sehr vom Sehen, sondern mehr von Berührung und Gefühl abhängen.

Quelle für die Bilder: Wikipedia.org